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Wie und wann man eine Bremsschlauch-Fehlerdiagnose stellt

Der Funktionstüchtigkeit eines Bremsschlauches muss eine besonders hohe Bedeutung zugeschrieben werden, zumal es dabei auch um Menschenleben gehen kann. Hier sind die wichtigsten Fakten und Sichtprüfungsmerkmale, über die man für die Fehlerdiagnose Bescheid wissen sollte.

Bremsschläuche haben eine relativ kurze Lebensdauer.  Der effektivste Weg, um Fehler bei Bremsschläuchen zu bestimmen, ist sie unter extremem Druck zu überprüfen. Warum? Bremsschläuche mögen durchwegs intakt erscheinen. Sobald sie aber hohem Druck ausgesetzt sind, müssen sich letztere in einem einwandfreien Zustand befinden um in einer (Not)situation die Funktionstüchtigkeit gewährleisten zu können. Die meisten Bremssysteme können einen Druck von ca. 100 – 110 bar erreichen.

 

Fehlerhafte Bremsschläuche sind eine unsichtbare Sicherheitsgefahr!

Fakten

· Die Lebensdauer eines Bremsschlauches beträgt 6 – 10 Jahre
· Der Zustand eines Bremsschlauches verschlechtert sich von innen als auch von aussen
· Den Bremsflüssigkeitssystemen wird mittels Bremsschläuche Feuchtigkeit zugeführt
· Verseuchungsstoffe in der Bremsflüssigkeit wirken abrasiv auf die innere Wand des Bremsschlauches
· Bremsschlauchverstärkungsstoffe verschlechtern sich durch die Vergrößerung und Feuchtigkeit
· Hohe Betriebstemperaturen im Bremssystem tragen zum Verfall vom Bremsschlauch bei
· Bremsschläuche schwellen mit dem Alter an und schränken somit den Fluss mehr und mehr ein

Sichtprüfungsmerkmale

· Verdrehter Schlauch oder lose Schlaucharmaturen
· Abgetragene Stellen (gekennzeichnet vom Schlauch, der gegen etwas reibt)
· Risse in der Aussenhaut des Schlauches
· Feuchte Stellen / Leckage
· Blasen im Schlauch
· offensichtliches Aufschwellen des Schlauches

Blasenbildung
brechen
rinnen
verdrehen
durchscheuern